
Ein Tretroller oder Trittroller bzw. (vor allem in der Schweiz) Trottinett, Trottinette oder (im sĂŒddeutschen Raum) Radelrutsch (auch in der Bauweise des Wipprollers) ist ein ursprĂŒnglich nur muskelkraftbetriebenes, zweirĂ€driges Kleinfahrzeug mit einem bodennahen Trittbrett, auf dem sich eine Person stehend fortbewegen kann. Er wird durch AbstoĂen mit einem Bein (beim Wipproller durch gewichtsverlagernde Wippbewegungen ĂŒber einen mechanischen Antrieb) angetrieben und ist meist aus Holz, kohlenstofffaserverstĂ€rktem Kunststoff oder Metall (Aluminium, Stahl) gebaut.
Inzwischen sind auch mit Akku elektrisch betriebene E-Tretroller oder Stehroller verbreitet, bei denen man nicht treten muss, aber auch nicht sitzen kann wie auf dem Motorroller.
Geschichte des Tretrollers

Im Jahr 1817 stellte der badische Erfinder Karl von Drais eine Laufmaschine vor, die dem Tretroller sehr nahekam, auf der man aber wie beim Kinderlaufrad saĂ. Ausgehend von diesem GefĂ€hrt war es Carl Ferdinand Langhans, der aus der sitzenden eine stehende Position entwickelte und somit den ersten Tretroller erfand[1][2]. Im Gegensatz zu den heutigen einspurigen Modellen besaĂ der erste Tretroller jedoch eine zweirĂ€drige Hinterachse, das GefĂ€hrt musste also nicht ausbalanciert werden.
In den NĂŒrnberger Spielzeug-MusterbĂŒchern des 19. Jahrhunderts ist kein Tretroller abgebildet. Erst nach dem Ersten Weltkrieg gab es einen Boom von Tretrollern als Kinderspielzeug.
1915 wurde der Autoped auf den Markt gebracht, ein Tretroller mit Motor, der in Deutschland in Lizenz als Krupp-Roller bekannt wurde und erstmals auch erwachsene Nutzer ansprach. Die StĂŒckzahlen blieben allerdings ĂŒberschaubar.
Den ersten modernen Tretroller fĂŒr Erwachsene baute 1969 BĆéƄa MichĂĄlek zusammen mit seinem Vater, nachdem der tschechoslowakische Skilanglaufverband nach einem TrainingsgerĂ€t fĂŒr den Sommer suchte. 1998 grĂŒndete MichĂĄlek schlieĂlich die Firma MIBO Scooters im tschechischen RoĆŸnov pod RadhoĆĄtÄm.[3]
Der klassische Sportroller âKickbikeâ wurde etwa 1990 von Hannu Vierrikko/FIN als SommertrainingsgerĂ€t zum Tretschlitten erfunden.
In den Jahren 2000 und 2001 wurde der Mini-Klapproller, vom Schweizer Wim Ouboter erfunden, zur Modeerscheinung fĂŒr den urbanen Individualverkehr und englisch Scooter oder Kickboard benannt (diese sind dreirĂ€drig und es gab sie schon rund 2 Jahre, bevor die zumeist aus Aluminium bestehenden Scooter auf den Markt kamen). In Deutschland ĂŒberbrĂŒckten viele Besucher der EXPO 2000 in Hannover die dortigen Gehdistanzen auf diese Weise und machten das GefĂ€hrt immer bekannter. Zuvor waren Roller nur als Kinderspielzeug gebrĂ€uchlich.
WĂ€hrend z. B. in den Niederlanden die Tretrollerszene vergleichsweise groĂ ist, hat die deutsche Rennszene erst 2007 wieder mehr Zulauf erfahren.
Mitte der 2010er Jahre kamen die ersten, kompakten Akku-Elektroroller (E-Scooter) auf den Markt, die durch den Start von Verleihsystemen ab 2018 weltweit populĂ€r wurden und die in der Folge auch den Absatz von klassischen Tretrollern fĂŒr Erwachsene erhöhten.
Modellvarianten
Zu unterscheiden sind Mini-Klapproller von gröĂeren Rollern mit gröĂeren RĂ€dern. WĂ€hrend Mini-Klapproller meist harte Reifen wie bei Inlineskates verwenden, besitzen groĂe Roller im Allgemeinen Luftreifen wie beim Fahrrad. Zumeist werden bei Sportrollern kleinere HinterrĂ€der verwendet. So sind die typischen LaufradgröĂen im Sportbereich z. B. 28/18âł oder 26/20âł (vorne/hinten).
Wegen der einspurigen Bauweise kann das Fahren mit dem Roller es erleichtern, spÀter das Radfahren zu erlernen.[4]
Klassischer Tretroller fĂŒr Erwachsene
Einspurige, zweirĂ€drige Tretroller (auch Footbike, Kickbike oder Kick Scooter genannt) mit einer FelgengröĂe bis zu 28 Zoll und mit Luftbereifung zeichnen diese Kategorie aus, die vom Grundprinzip aufgebaut sind wie die Kinderroller aus der Nachkriegszeit. Je gröĂer die LaufrĂ€der sind, umso höhere Geschwindigkeiten sind prinzipiell möglich. Allerdings sind kleinere und damit leichtere RĂ€der leichter zu beschleunigen, eignen sich also besser fĂŒr die Stadt, wo oft abgebremst und beschleunigt werden muss. AuĂerdem lassen sich diese Roller, die hinzu oft faltbar sind, auch besser in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen.
Ein Tretroller mit kĂŒrzerem Radstand, wie er sich bei Rollern mit kleineren RĂ€dern in der Regel ergibt, und unter Beibehaltung der niedrigen Trittbretthöhe setzt bei unebenem StraĂenbelag erheblich weniger auf.[5] Je niedriger das Trittbrett ist, umso ermĂŒdungsĂ€rmer ist der Bewegungsablauf beim Treten. Meist werden heutzutage Roller mit einer Trittbretthöhe von sechs bis acht Zentimetern gebaut, fĂŒr den Einsatz im GelĂ€nde auch bis elf Zentimetern.
Klassischer Tretroller fĂŒr Kinder
Aufgebaut wie die Tretroller fĂŒr Erwachsene, nur mit luftbereiften LaufrĂ€dern von bis zu 20 Zoll FelgengröĂe. Neben dem anderen Rahmenbau unterscheidet sich ein klassischer Tretroller von den beliebten Microscootern fĂŒr Kinder an der meist vorhandenen Kröpfung an der Gabel, welche ein weniger direktes und damit weniger nervöses FahrgefĂŒhl vermittelt.
Mini-Klapproller
Der Mini-Klapproller, auch Microscooter genannt, wurde 1992 vom Lehrmeister Edmundo Duarte aus einer Idee seiner Lehrlinge in den Sulzer-LehrwerkstĂ€tten in Winterthur entwickelt. Eines dieser Modelle steht heute im Landesmuseum ZĂŒrich.[6] Der Scooter (Kinderroller) wurde im Jahre 1999 vom Hersteller Micro auf den Markt gebracht. Durch ihren robusten Aufbau, die VerfĂŒgbarkeit von Ersatzteilen und die Höhenverstellbarkeit des Lenkers sind Mini-Klapproller auch fĂŒr Erwachsene nutzbar. Das Design dient als Vorbild vieler E-Tretroller, die seit den spĂ€ten 2010er-Jahren durch den Einsatz in Verleihsystemen vielerorts vermehrt das Stadtbild prĂ€gen.
Kickboards
Kickboards haben anders als klassische Roller drei Rollen und der Lenker ist ein runder Knauf Àhnlich dem Schalthebel im Auto. Das Kickboard ist also eine Kombination aus einem Skateboard und Roller. Gelenkt wird durch seitliches Kippen des Knaufs und Gewichtsverlagerung.
Waveboard/Wavescooter
Ein Waveboard ist in seinen Eigenschaften denen eines Surfbretts nachgeahmt. Kinder sollen das GefĂŒhl von Leicht- und Schwerelosigkeit auf der StraĂe haben.
Downhill-Roller
Downhill-Roller (auch: Downhill-Scooter bzw. in der Schweiz (Downhill-)Trottinettes) sind stabiler gebaut und fĂŒr Bergabfahrten ausgelegt. Monsterroller gehören dazu, kennzeichnend dafĂŒr sind die dickeren Ballonreifen.
Als SportgerÀt


Der kompakte, faltbare Tretroller (im Sportbereich auch Stuntscooter oder âFreestyle Scooterâ genannt) wird fĂŒr Tricks wie beim BMX oder beim Skateboard verwendet.
Mit dem groĂen, luftbereiften Tretroller werden bei Europa- oder Weltmeisterschaften Rennen wie Kriterium (Rundkursrennen), Marathons oder Staffel ausgetragen. Bei einer Staffel wird der Roller als âStaffelholzâ ĂŒbergeben. Im Marathon (42 km) können Durchschnittsgeschwindigkeiten von ca. 31 km/h erreicht werden. Die gröĂte Rennszene gibt es in Holland, dahinter Tschechien, Italien und Finnland. In Deutschland dĂŒrfen Tretroller bei einigen Marathons im Feld der Inlineskater/Handbiker mitfahren (werden zumeist noch nicht offiziell in den Ausschreibungen angefĂŒhrt), z. B. Köln-Marathon, Karstadt-Marathon, Europamarathon, Damp-Marathon etc. Der Tretroller ist ein ideales Ausdauer-TrainingsgerĂ€t, das zwischen Laufen und Radfahren platziert ist. Selbst Langstreckenfahrten sind mit dem Tretroller möglich (Alpo Kuusisto mit 84:36 h bei ParisâBrestâParis, 1200 km mit ca. 10.000 Höhenmetern oder Joachim Sternal bei Alb Extrem 190 km / 2800 Hm in 10 Std. (8,5 Std. reine Fahrzeit, 80 km/h bergab)). Beliebt ist der Deutsche Tretroller Cup (DTC). Der DTRV (Deutscher Tretroller Verband) wurde im MĂ€rz 2010 gegrĂŒndet.
Der aktuelle 24-Stunden-Weltrekord wurde im Juli 2012 von Peter Groeneveld auf einer 400-m-Laufbahn gefahren (545 km). Die NiederlÀnderin Hermies Koers stellte 2015 den 24-Stunden-Rekord bei den Damen auf. Dieser liegt bei 430,82 km.[7]
Die Tretroller-Weltmeisterschaft 2012 in St. Wendel (Saarland) erreichte ein neues Teilnehmer-Maximum. Es waren ca. 300 Teilnehmer gemeldet. Die nÀchsten Weltmeisterschaften fand 2014 in Tschechien (Pilsen) statt. Die WM im Jahr 2016 wurde in Australien ausgetragen. Im Jahr 2018 fand sie in den Niederlanden statt. In den Jahren zwischen den Weltmeisterschaften finden Europameisterschaften statt.
2013 sind 6 starke Tretrollerfahrer die Tour-de-France-Strecke gefahren. Das Projekt hieĂ âKickfrance 2013â. Sie sind einen Tag vor den Rennradprofis gestartet und kamen auch einen Tag vor ihnen auf der Champs-ElysĂ©es an. Damit sind sie in 3 Wochen ĂŒber 3400 km und ca. 50.000 Höhenmeter gefahren.
Mit dem Tretroller gibt es auch Hundesport-Rennen vom VDSV (Verband Deutscher Schlittenhundesport Vereine e. V.), genannt Mushing.
2018 fand zum ersten Mal das Non-Stop-Rennen Kickdistance auf der Strecke WienâBerlin statt, 2023 zum zweiten Mal. 2024 wurde es auf der Strecke MailandâMĂŒnchen ausgetragen, 2025 ist es auf der Strecke BordeauxâParis geplant. Meist sind rund 580â600 Kilometer binnen 50 Stunden zu absolvieren. Kickdistance orientiert sich dabei an den Distanzradfahrten des 19. Jahrhunderts, sodass es ein zusĂ€tzlicher Anreiz ist, die damaligen Siegerzeiten auf heute besseren StraĂen per Tretroller zu schlagen. 2023 konnte Michal VeselskĂœ die Zeit von Josef Fischer unterbieten. 2018 und 2024 gelang dies nicht.[8][9][10][11]
Als Verkehrsmittel
Auf der auto- und fahrradfreien Insel Helgoland sind Tretroller das Hauptverkehrsmittel. Auch die Amischen benutzen Tretroller als hÀufig genutztes Verkehrsmittel, weil Autos und teilweise auch FahrrÀder in ihrer Glaubensgemeinschaft verboten sind.
Tretroller ohne Elektroantrieb mĂŒssen nach der deutschen StraĂenverkehrsordnung (§ 24) auf Gehwegen fahren, sofern welche vorhanden sind, da sie anders als FahrrĂ€der und E-Scooter nicht zu Fahrzeugen zĂ€hlen, sondern wie FuĂgĂ€nger behandelt werden.[12] Auf Gehwegen darf nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Wie hoch diese genau ist, ist nicht eindeutig in der StVO festgeschrieben und variiert in der Rechtsprechung bis maximal 15 km/h.
Das Fahren auf Radwegen ist mit Tretrollern ohne Motor nicht zulĂ€ssig, wird aber fast immer geduldet, besonders seit der EinfĂŒhrung von E-Scootern, die auf Radwegen bewegt werden mĂŒssen (wenn vorhanden).
AuĂerhalb geschlossener Ortschaften muss am linken Fahrbahnrand gefahren werden, soweit das zumutbar ist und wenn kein straĂenbegleitender Gehweg vorhanden ist, da die Regeln fĂŒr FuĂgĂ€nger anzuwenden sind.
In der österreichischen StraĂenverkehrsordnung wird zwischen Microscootern/Kickboard und gröĂeren Tretrollern (Sidewalker) unterschieden. Erstgenannte werden wie in Deutschland als Spielzeug eingestuft und es gelten Ă€hnliche Verhaltensregeln. Hingegen sind gröĂere Tretroller in Ăsterreich dem Fahrrad gleichgestellt und mĂŒssen dann auch mit zwei Bremsen, Lichtanlage, Reflektoren und Klingel ausgestattet sein. Eine exakte Trennung, welcher Tretroller noch als Microscooter bzw. schon als Sidewalker eingestuft wird, existiert in der StVO nicht.[13]
In der Schweiz gelten fĂŒr Tretroller Ă€hnliche Regeln wie in Deutschland. Dort darf ein Tretroller aber zusĂ€tzlich auch auf StraĂen in Tempo-30- und Begegnungszonen bewegt werden.[14]
Tretroller mit MotorunterstĂŒtzung, Elektro-Tretroller, etablierten sich ab 2015 zunehmend weltweit in GroĂstĂ€dten als Verkehrsmittel, ĂŒberwiegend im Mietsystem. In Deutschland wurden diese im Juni 2019 eingefĂŒhrt und sollen kurze Entfernungen schnell und staufrei ĂŒberwinden.
Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln

Im Zuge der Freigabe von E-Scootern im StraĂenverkehr hat die Deutsche Bahn explizit die kostenlose Mitnahme in ihren ZĂŒgen erlaubt, wenn der E-Scooter zusammengeklappt wurde. Wenn ein Zusammenklappen nicht möglich ist oder nicht vorgenommen wurde, muss fĂŒr den E-Scooter eine Fahrradkarte gelöst werden. Diese Regeln gelten seit 2025 explizit auch fĂŒr Tretroller ohne Motor und in der GröĂe eines handelsĂŒblichen Fahrrades.[15][16]
Tretroller ohne Motor und mit einem Raddurchmesser von 16 Zoll und kleiner dĂŒrfen weiterhin kostenlos und ungefaltet bei der Deutschen Bahn mitgenommen werden, weil sie als Kinderspielzeug/Kinderfahrrad eingestuft werden.[17]
Im Nahverkehr, insbesondere in Tram und Bus, gelten davon jedoch abweichende Regelungen. Im VBB in Berlin und Brandenburg werden Tretroller mit einer LaufradgröĂe von nicht mehr als 12 Zoll, auch im nicht gefalteten Zustand, kostenlos befördert. FĂŒr gröĂere Tretroller muss eine Fahrradkarte gelöst werden. Bei E-Scootern dagegen ist die LaufradgröĂe unwichtig, hier zĂ€hlt allein, ob der Roller zusammengeklappt wurde (kostenlos) oder nicht (Fahrradkarte).[18]
Ăsterreich: In den ZĂŒgen der ĂBB werden Roller gratis befördert, wenn sie gefaltet wurden. Ansonsten ist ein Fahrradticket zu lösen. In den VerkehrsverbĂŒnden gibt es davon wie auch in Deutschland abweichende Regelungen. In Wien werden Tretroller egal welcher GröĂe kostenlos als HandgepĂ€ck befördert, E-Scooter nur im gefalteten Zustand, sonst gar nicht.[19][20]
Schweiz: Alle Trottinetts können im Anwendungsbereich des Tarifs 600 der Alliance Swisspass mitgenommen werden, sofern der Durchmesser des grössten Rades weniger als 12 Zoll misst und sie in den fĂŒr das HandgepĂ€ck vorgesehenen RĂ€umen (z. B. zwischen Sitzreihen oder in Multifunktionsabteilen) oder bei den Velos verstaut werden können (7.3.2 i. V. m. 6.1.2 und 7.1.3). Sind die RĂ€der grösser, gelten die Bestimmungen des Veloselbstverlads (7.3.1). Ob die Trottinetts zusammenklappbar sind oder nicht, spielt dabei keine Rolle.[21]
Gesundheitliche Aspekte
AbstoĂen sollte man sich lediglich mit den Zehen und FuĂballen des Trittbeins. Die ideale Frequenz liegt bei drei bis sieben StöĂen, bevor man Stand- und Trittbein wechseln sollte.
Tretrollerfahren ĂŒber lĂ€ngere Distanzen fördert Ausdauer, Fitness und Kraft. Darin eingebunden sind Waden-, Oberschenkel- und GesĂ€Ămuskeln sowie auch Bauch-, RĂŒcken-, Brust- und Armmuskeln und das Herz-Kreislauf-System. Eine Stunde Tretrollerfahren verbraucht zwischen 700 und 950 kcal. Die zahlreichen positiven Eigenschaften in Kombination mit einem geringen Unfallrisiko wurden auch fĂŒr die Reha erkannt und der Tretroller wird als Kur-MaĂnahme empfohlen. Insbesondere Patienten mit Knie- und RĂŒckenbeschwerden profitieren von diesem TrainingsgerĂ€t.[22]
Trivia
Der Journalist Michael Wigge hat 2013 fĂŒr sein Projekt âAuf dem Tretroller durch Deutschlandâ[23] eine Fernseh-Dokumentation produziert, bei der er in 81 Tagen eine Gesamtstrecke von 2473 km auf dem Tretroller von Nord nach SĂŒd durch Deutschland zurĂŒcklegte. Zu der Tour hat er auch ein Buch mit gleichem Titel veröffentlicht.
Bei den TranseuropalĂ€ufen wurden auch Tretrollerfahrer auĂer Konkurrenz zugelassen. Der Lauf von 2009 ging von Bari bis zum Nordkap und ĂŒber 4.500 km in 64 Tagen und wurde in der Kino-Dokumentation I Want to Run â Das hĂ€rteste Rennen der Welt festgehalten.
Galerie
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Kinderspielzeug: Roller der 1970er-Jahre
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Faltbarer Tretroller, Kickbike-Clix
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Roller mit extra dicker Bereifung (Firma ASP)
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Kickboards fĂŒr BĂŒhnenarbeiter (Jahrhunderthalle Bochum)
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Geordnetes Abstellen vor einem Schulhaus in der Schweiz
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Amische in Pennsylvania benutzen statt FahrrÀdern hÀufig Tretroller
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Tretroller auf Helgoland â Radfahren ist auf der Insel Helgoland verboten
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Ein frĂŒher Tretroller mit Sitzfunktion, erfunden 1819 von dem EnglĂ€nder Denis Johnson
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Ein Kinder-Tretroller in Diest, Belgien, 1936.
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Eine Frau auf einem Tretroller, die sich von einem Hund ziehen lÀsst, dem sogenannten Mushing
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Siegerehrung beim Rollerrennen in Leipzig-Marienbrunn, 1952
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Tretroller in der Kunst: Fassade der Kirche MariĂ€ Himmelfahrt (Dachau), 1954â1956 oder 1958
Weblinks
- IKSA â IKSA International Kicksled and Scooter Association
- dtrv.net â DTRV â Deutscher Tretroller Verband e. V.
- tritt.at â TTVĂ â Tretroller und Tretschlitten Verband Ăsterreich
- Tretrollerforum bei runnersworld.de â gröĂtes deutschsprachiges Tretrollerforum
- Video bei Youtube.de â Tritttechnik Tretrollerfahren
Siehe auch
Einzelnachweise
- â Hans-Erhard Lessing: "Man steht darauf, wenn man fĂ€hrt"; Tretroller wurden schon vor 200 Jahren erfunden - in Breslau. In: Frankfurter Allgemeine. 24. August 2019; Hans-Erhard Lessing: AutomobilitĂ€t - Karl Drais und die unglaublichen AnfĂ€nge. Leipzig 2003, S. 368.
- â Die Geschichte des Tretrollers â Erfinder und Erfindung. Abgerufen am 2. Dezember 2019 (deutsch).
- â Im Flow - ADFC Berlin. Abgerufen am 18. Dezember 2020 (deutsch).
- â Rudolf Lensing-Conrady, Nicola Neumann-Opitz: Vom Roller zum Fahrrad. In: Verkehrswachtforum. Heft 6, 1998.
- â FAQ Tretroller.de, abgerufen am 16. Dezember 2020
- â Made in Winterthur. Erfindungen und Innovationen aus der Region Winterthur. Buchhandlung Obergass (Vertrieb), Winterthur 2012.
- â 24 uur lang steppen: een werelduurrecord voor Hermien Koers uit IJsselmuiden. In: RTV Oost. 8. August 2015 (rtvoost.nl [abgerufen am 23. Januar 2018]).
- â Kickdistance 2018, auf tritt.at, abgerufen am 15. Juni 2024
- â Website Kickdistance, auf kickdistance.com, abgerufen am 17. Juni 2024
- â Rekordversuch: Kick fĂŒr Kick von Wien direkt nach Berlin, auf wienerbezirksblatt.at, abgerufen am 27. Mai 2024
- â Website Kickdistance, Resultate 2024, auf kickdistance.com, abgerufen am 23. Juni 2024
- â Ingrid Weidner: Wird das Fahrrad zum Roller, gelten andere Regeln. In: Zeit. MĂ€rz 2017. (zeit.de)
- â Bundesministerium Klimaschutz, Umwelt, Energie, MobilitĂ€t, September 2020
- â beobachter.ch, September 2020
- â bahn.de, Mitnahme von Tretrollern und anderen GepĂ€ckstĂŒcken bei der Bahn
- â Community.bahn.de, DĂŒrfen E-Scooter mitgenommen werden?
- â bahn.de, Welche FahrrĂ€der darf ich mitnehmen?
- â vbb.de, Beförderungsbedingungen
- â Tretrollerverkauf.at, Mitnahme im ĂPNV ( des vom 13. Februar 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- â Wien.orf.at, E-Scooter in Ăffis erlaubt
- â Alliance Swisspass: T600. Gemeinsame Tarif-Nebenbestimmungen fĂŒr den nationalen Direkten Verkehr und die VerbĂŒnde. Bern 14. Dezember 2025, S. 25â27.
- â DAK.de, Warum Tretrollerfahren so gesund ist
- â Michael Wigge: Auf dem Tretroller durch Deutschland.